4. Nutzung von C4 Pflanzen für energetische Zwecke

 

Bioenergie ist gespeicherte Energie, die eine Reihe von Vorteilen aufweist. Dazu zählen:
Bei ihrer Verbrennung wird etwa so viel CO2 freigesetzt, wie vorher beim Wachstum der
Pflanzen der Erdatmosphäre entnommen wird. Sie trägt also nicht zum Treibhauseffekt und damit zur weltweiten Klimaänderung (Erwärmung, Stürme, Überflutungen etc.) Sie ist
ausreichend verfügbar, denn vom jährlichen Zuwachs wird nur ein geringer Teil genutzt. Eine nachhaltige Kreislaufwirtschaft wird möglich.
Sie ist im Vergleich zu anderen erneuerbaren Energien speicherbar und jederzeit abrufbar. Durch ihren Einsatz werden die endlichen Energieressourcen geschont.
Sie ermöglicht eine umweltverträgliche kostengünstige Nutzung von naturbelassenen
Reststoffen und Nebenprodukten.
Die neue Vergasungstechnologie ist eine Art druckaufgeladene Flugstrom- bzw.
Explosionsvergasung. Sie eignet sich besonders gut bei Verwendung sehr kleiner Partikel.
Dabei werden nahezu alle organischen Bestandteile zu Gas umgewandelt. Das führt zu hohen Ausbeuten und zu einem hochwertigen Produktgas.
Die zu feinen Fasern aufgeschlossene Biomasse wird in den Vergasungsreaktor transportiert, und dort bei rund 900 °C und ca. 25 bar vergast.


-  Blitzvergasung von Biomasse

-  Stromerzeugung

-  Synthetischer Treibstoff