1. Unterirdische Pflanzenversorgungsanlagen

Um aus diesen Pflanzen das „Äußerste herauszuholen“, ist ein technisches System notwendig, das die Pflanzen von unten versorgt. Dadurch spart man viel Wasser und kann kontinuierlich den Pflanzen all das anbieten, was sie für optimales Wachsen benötigen. Die Idee einer auf praktisch-wirtschaftliche Maßstäbe zugeschnittenen Technologie ward geboren.
Bei der unterirdischen Bewässerung- und Pflanzenversorgung werden Schläuche mit ventilartigen Öffnungen in etwa ½ m Tiefe grabenlos verlegt und das Wasser so dosiert, dass unter einer etwa 5 cm dicken, unkrautfreien Trockenschicht (sofern es nicht regnet) eine begrenzte Feuchtzone entsteht. Daher geht kein Wasser an der Bodenoberfläche durch Verdunstung verloren
Das System wirkt wie eine Hydrokultur.
Außerdem erhalten die Pflanzen alle 1-4 Monate kurzfristig unterirdisch Stoffe, zur Anregung des eigenen Immunsystems. 

Ergebnisse des Maisanbaus mit und ohne Unterirdischer Pflanzenversorgung 2006 in der Niederlausitz